Die Katzen von der Müllhalde

Die Mülldeponie von Vis in Kroatien und die nähere Umgebung sind Stellen, wo viele Streuner leben, die in weggeworfenen Müllbeuteln nach Essensresten suchen. Das Überleben ist für die Tiere ohnehin schon nicht leicht. Aber die Nebensaison macht es noch schwieriger. Die meisten Restaurants haben ab Spätsommer geschlossen, dazu kommen Kälte und Schmutz. Zusammen mit unseren ACITVES, die mehrmals pro Woche zur Deponie fahren, sorgen wir für Futter und Impfungen. Darüber hinaus haben wir Tierfallen zur Verfügung gestellt, so dass die Katzen kastriert werden können. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Versorgung der Tiere dort zu gewährleisten und – soweit möglich – die Katzen in liebevolle Zuhause unterzubringen. Auf unseren Socialmedia-Kanälen und im Newsletter halten wir mit kleinen Anekdoten auf dem Laufenden. Damit regelmässig Futter und sowie Wurmkuren und Flohmittel gekauft werden können, bieten wir Patenschaften an. Wir freunen uns, wenn Sie mithelfen und Ihrem Herzenstier damit etwas Gutes zukommen lassen.

Einige Besucher der Futterstelle vorgestellt:

Calli

Queen-Calli ist immer „first“: Die kleine dominante Katze ist die erste, die man sieht, wenn es Futter gibt. Dabei hat sie es nicht leicht, denn ihr fehlen sämtliche Zähne. Umso wichtiger ist es, dass Calli regelmässig Nassfutter bekommt.

Seeli

Auch Seeli gehört zu den Katzen, die aus dem Nichts aufgetaucht sind. Angezogen wohl von der Futterstelle versucht auch Seeli sich durch das Straßenleben durchzubeißen. Sie ist sehr schüchtern und verschwindet schnell beim Näherkommen. Manchmal ist das Essen aber so lecker, dass man sich durch ein Foto machen auch nicht stören lassen will. Allerdings ist dies auch mit der Zoom-Funktion entstanden.

Jazzi

Jazzi gehört zu den absolut scheuen Tieren der Müllhalde. Wir wissen nicht einmal, ob Jazzi männlich oder weiblich ist. Auf jeden Fall steht eine Kastration an. Vielleicht lernen wir sie oder ihn näher kennen, sobald die Falle ihre Dienste tut.

Dazzi

Einmal musste die Futterstelle in eine sicherere Gegend umziehen. Dazzi war jedoch so schüchtern, dass sie nicht folgen wollte. Fast hatte man schon die Hoffnung aufgegeben, dann kam sie von selbst. Mit Hilfe der Falle konnte sie mittlerweile auch schon kastriert werden.

Charkii

Kater Charkii gehört nicht gerade zu den Schmusern, jedoch auch nicht zu den Fauchern. Mit Menschen kann er schlicht nicht so viel anfangen. Umso mehr ist er an seiner Schwester Ashii interessiert. Die beiden grauen „Schönlinge“ lieben sich innig.

Ashii

Das Leben ist schon hart für die Tiere draußen, umso schöner wenn sie sich einander haben. Ashii hat ihren Bruder Charkii, der ihr nicht von der Seite weicht. Oft laufen sie nebeneinander, dabei tänzeln und umschlingen sie sich gegenseitig mit ihren Katzenschwänzen.

Vinni

Die Katzen-Oma ist die am längsten gesichtete in der Kolonie. Auch sie hat keine Zähne mehr. Sie ist nicht immer top-fit, aber sie ist eine Kämpferin – und immer bei gutem Appetit. Auch sie benötigt möglichst Nassfutter.

Ginnji

Eine treue Seele ist der Kater Ginnji. Er kommt schon lange zur Futterstelle. Wenn er erst einmal wieder satt ist, folgt er seiner Dosine Shiva ein Stück weit des Weges. So als ob er „Danke“ sagen würde.

Sweeti

Der kleine Hüpfer namens „Sweeti“ ist ein aktives Katzenmädchen. Sie ist neugierig, verlangt nach Streicheleinheiten und liebt es herumzuturnen. Sie ist voller Leben und auch Hoffnung: Denn ein Zuhause wäre für sie grundsätzlich denkbar. Bald wird sie kastriert.

Galli

Über die Katze „Galli“ können wir noch nicht viel sagen. Denn das Kennenlernen zeigt sich etwas schwierig. Galli ist sehr scheu. Wenn es ums Futter geht, beobachtet sie eine lange Weile. Erst wenn sie sich in Sicherheit wiegt, traut sie sich aus ihrem Versteck. Denn auch Galli hat Hunger.

Halli

Wir haben sie als kleines „Scheuchen“ kennengelernt. Aber sie vertraut mehr und mehr. Gibt es Futter, kommt sie schon einmal näher. Und auch bleibt sie, wenn man sich ein wenig bewegt. Vielleicht macht sie weitere Fortschritte. Wir sind gespannt.

White Ginnji

Der zahme König der Kolonie heisst „King White Ginnji“. Der große und kräftige Kater kann sehr laut brummen. Dies allerdings aus Freude. Denn er liebt es, wenn man ihm sein Bäuchlein krault. Ach, wenn das doch den lieben langen Tag möglich wäre!

Patti

Neu hinzugekommen ist Patti, ein offenbar liebes, aber noch etwas vorsichtiges Katzenmädchen. Wer weiß, von wo sie hergelaufen ist? Aber seit sie weiß, dass es hier Menschen gibt, die ihr etwas zu Essen bringen, zeigt sie sich regelmässig.

Tatti

Die Dame mit der hübschen Zeichnung ist eine regelmässige Besucherin der Futterstelle. Ihr Name „Tatti“ wurde abgeleitet von den Wörtern „tattered ear“, was so viel wie ein „zerfleddertes Ohr“ bedeutet. Woher es kommt wissen wir nicht, nur soviel dass für viele Tiere auf der Straße das Leben nicht immer leicht ist.

Natti

Ihr Name hat eine lustige Geschichte. Denn Natti heißt eigentlich „Nicht Tatti“. Und wer Tatti gesehen hat, kann sich denken warum. Die beiden sehen sich so ähnlich, dass die Helfer und Dosenöffner sich Nattis Daseins erst bewußt wurden, als einmal beide Katzen gleichzeitig die Futterstelle besuchten.

Torri

Nein, Torri ist keine schwarze Katze, wie man auf dem ersten Blick denken mag. Torri ist eine Schildpatt. Und ein wenig davon abgeleitet kommt auch ihr Name. Denn auf Englisch heißt dies „tortoiseshell“. Torri ist ein wenig schüchtern, aber sie kommt regelmässig zur Futterstelle.

Mit Ihrer Patenschaft können wir Ihr Lieblingstier versorgen!

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