Notfall-Tiere

Immer wieder werden Tiere von unseren ACTIVE-Members auf den Straßen oder in sozialen Netzwerken gefunden, die in einem schlimmen Zustand sind. Da es Streuner sind, zahlt in der Regel niemand für ihre Behandungen. Besonders im Ausland gibt es oftmals auch keine Anlaufstellen wie Tierheime, wo Streuner abgegeben werden und Hilfe erhalten können. So kommt es, dass es zwar Hilfsbereitschaft da ist, aber Mittel fehlen. Wenn es sich um noch leichte Infekte handelt, sind die Behandlungskosten noch überschaubar. Oft reicht ein Antibiotika und etwas Ruhe, die unsere Mitglieder den Tieren oft im eigenen Zuhause ermöglichen. Nicht selten benötigen die Streuner aber eine spezielle Diagnostik, angefangen mit Blutbildern, die dann zu weiteren Behandlungen führen. Hier sind den Einzelkämpfern oft die Hände gebunden. Denn höhere Tierarztkosten können neben dem freiwilligen Fütterungen oft nicht mehr aus eigener Tasche finanziert werden. Damit den Tieren dennoch geholfen werden kann, haben wir zahleiche Notfall-Tiere übernommen. Auch konnten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern ein späteres Zuhause für viele dieser Tiere finden.

Rette mich!

Damit wir Notfall-Tieren dauerhaft Soforthilfe leisten können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Hier einige Beispiele von Tieren, denen wir uns angenommen haben:

Amande und ihre Babys
Die zarte Katzenmama wurde im Regen im Schlamm gefunden. Sie hatte ihre Babies gerade geboren. Wir haben sie derzeit aufgenommen und konnten sie auf einem abgesicherten Balkon in Sicherheit notweise unterbringen. In einer für sie bereitgestellten und bewärmten Holzhütte hat sie die Kleinen dann groß gezogen. Wir haben mit Spenden für das Futter, die Entwurmungen, Kastrationen und tierärztliche Untersuchungen für die kleine Familie gesorgt. Heute sind alle in liebevolle Hände untergebracht.
Pepper
Als wenige Wochen altes Katzenmädchen wurde Pepper halbtot von einer Hundebesitzerin beim Spaziergang im nassen Herbstlaub entdeckt. Sie entspringt wahrscheinlich aus einem Wurf nicht kastrierter Bauernhofkatzen. Offenbar konnte sie sich nicht im Draußen behaupten. Ihr Zustand war so schlecht, dass sie zweimal in die Notklinik musste. Ihre Atmung war zeitweise so schwer und ruckartig, dass eine Einschläferung mehrmals zur Debatte stand. Auch das Fressen verweigerte sie lange. Mit sehr viel Geduld und Hingabe des Tierarztes und seiner Assistentin hat Pepper es dann doch geschafft. Heute lebt der kleine Wirbelwind in einem liebevollem Zuhause und wird ihrem Namen mehr als gerecht!
Zedi
Um ihn haben wir lange gekämpft. Er hatte zahlreiche „Baustellen“: Von einer Immunsystemschwäche über Diabetes, bis hin zu zahlreiche Infekten. Leider wurde er uns in einem bereits sehr schlechten Zustand übergeben. Denn auch hier fehlten den Findern die Mittel, ihn zu behandeln. Nach vielen Aufenthalten in der Tierklinik konnte er aber in ein Dauerzuhause gehen. Wenngleich er nur noch eine sehr kurze Zeit leben durfte, hat er noch einmal kennenlernen dürfen, wie es ist, geliebt und versorgt zu werden.
Pitik
Die hübsche „Weiße“ war völlig dehydriert, als wir sie übernommen und in eine Tierklinik gebracht haben. Bislang hatte sie lediglich eine Antibiotika-Behandlung bekommen. Diagnostik konnten sich die Finder nicht leisten. Pitik hatte zahlreiche Infektionen, ein duch FIV geschwächtes Immunsystem und über Wochen anhaltenden Starkschnupfen. Sie wurde mehrfach untersucht, es bestand der Verdacht auf Krebs. Erst ein MRT brachte Aufschluss über ihren Zustand. Ein Polyp musste entfernt werden. Sie ist noch immer ein gesundheitliches Sensibelchen, aber hat sich mittlerweile prächtig entwickelt.
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